
| Original-Jurybemerkungen (hauptsächlich die kritischen, frei und
zusammenhangslos aus Regionalfestivals zusammengestellt): - Der Film ist um einiges zu lang. Der Aufbau und die Struktur sollten noch überdacht werden. Zu viele Wiederholungen vermeiden. - Leider ist der Kommentar durch den technisch mangelhaften Ton auch oft schwer verständlich. Zum Teil wird auch wörtlich der Inhalt des Bildes erklärt. - Zu oft werden jedoch Retour-Zooms eingesetzt, zum Teil verwackelt und ohne eigentliches Ziel am Ende. - Ein Höhepunkt wurde schmerzlich vermisst. - Insgesamt ist der Film sehr sympathisch und das langsame, dem Alltag angepasste Tempo, ist zwar angenehm, wirkt letztendlich aber etwas zu lang. - Bedauerlicherweise wurden die wirklich ruhigen Tieraufnahmen mit zu pompöser Musik erdrückt. - Die auch wirklich gelungenen Grossaufnahmen können aber nicht darüber hinwegtäuschen, das der Film keinen eigentlichen Höhepunkt aufweisen kann. - Unsäglich und absolut lästig, gar ins Unerträgliche führend ist die sich immer wiederholende Musik, die zudem noch dominant abgemischt wurde. - Unschön wirken aber die Schnitte in die Zooms und Schwenks, wobei die Schwenks eher verwirrend denn führend sind. Von beiden aber war es ein bisschen zuviel des Guten. - Die Montage wirkt manchmal hin- und hergeschnitten und beinhaltet zu viele Wiederholungen von einzelnen Szenen. - Mit der Zeit wirkt er etwas lang, ist einmal fast fertig und beginnt nochmals. Trotzdem wären die vielen Wiederholungen nicht nötig gewesen. Die Story wirkt mit der Zeit langweilig und ausgewalzt. - Schöne angenehme Bilder.Kann's aber nicht verklemmen die berühmten "Blumen Zwischen-Schnitte" einzubauen. - Der Ablauf wird aber gehemmt von Wiederholungen, und von etlichen Längen. - Manchmal hat der Text keinen Bezug zum Bild und ein übergeordnetes Konzept ist nicht immer ersichtlich. - Die Musik fanden wir zu präsent und zu beliebig - Die Montage leidet jedoch durch Schnittfehler (zB: T auf T) , in beliebige Richtungen zusammengefügte Schwenks, holprige Tonübergänge und Löcher. - Die 20 Minuten werden gegen Schluss immer länger und wir möchten anstelle von Wiederholungen im Tempo des ersten Teiles neue Sensationen erfahren. - Der Ablauf des Filmes wird gehemmt durch viele Wiederholungen und in die Länge gezogenen Sequenzen. - Der Ton weist einen schlechtverständlichen Kommentar und eine zu dominante Musik auf. - Einige Wiederholungen die nicht zum Kürzen genutzt wurden, hemmen den Fluss der Geschichte. - Effekte wirken oft gesucht und aufgesetzt. - (Interessant) Dieser Dokumentarfilm besticht durch seinen durchdachten Aufbau, die Aussage der Menschen und die schöne Fotografie. Die Handkamera fängt mitten aus dem Geschehen ein Stück Leben ein. Die gelungene Mischung von Reportage- und poetischem Experimentalstil empfinden wir einfühlsam und ausdrucksstark. (....) Eine gewisse Unordnung im Ablauf, Montagefehler und Bildsprünge können die Glaubhaftigkeit noch verstärken.(siehe Montage-Stil !) - Etliche Einstellungen ohne neuen Informationsgehalt hemmen den Fluss der Geschichte. - Die Montage des Films finden wir aber etwas konzeptlos und die unmotivierten Hin- und -herschnitte können keine Spannung erzeugen. - Auch der Bildausschnitt, die Kadrierung scheint uns nicht immer geglückt. - Man kann den Willen und die eigene Kreativität des Autors nicht erkennen. |