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Zurück zu den Schnittsystemen Film- und Video-Autoren Luzern Dein Videoclub in der Zentralschweiz Achtung: Diese Seite wird total überarbeitet und nächstens ersetzt! "Beta"-Version hier: Gratis Videoschnitt für EinsteigerInnen mit MOVIE MAKER Standard-Zubehör bei WindowsXP. Einfaches Videobearbeitungsprogramm mit den wichtigsten Funktionen wie: Clips kürzen, teilen, drehen, spiegeln, aufhellen, abdunkeln u.s.w. Überblendungen. Titeleinblendung, Ton Ein- und Ausblenden, Lautstärke. Einfügen von Fotos in den Film. Leider nur eine zusätzliche Tonspur für Kommentar oder Musik. Diese Seite einer befreundeten Person bekanntmachen - klick! Videoschnitt am PC fast gratis - einige Hinweise
Wir danken dem Autor, Ruedi Züst
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für die freundliche Erlaubnis diesen Text zu verwenden! Film- und Video-Autoren Luzern Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten Stand 27.November 2001 (Ergänzungen: 2.5.05) Wer neben seiner digitalen Videokamera (MiniDV, DV, Digital-8), die mit DV-in ausgestattet oder dafür freigeschaltet worden ist, einen neueren PC oder einen Mac besitzt, kann diesen heutzutage fast gratis für den digitalen Videoschnitt einrichten. Wer sich die Anschaffung eines Casablanca nicht leisten konnte oder wollte, aber bereits einen Computer hat, kann jetzt also Videoschnitt am PC mit niedrigen Kosten ausprobieren und anwenden. Einige dieser Lösungen sind bezüglich Leistungsfähigkeit und Komfort mit Casablanca zumindest vergleichbar und scheinen nun auch ähnlich stabil zu laufen wie dieses. Es sei aber vorweg gesagt, dass nicht jedes Videoschnitt-Produkt auf jedem PC einwandfrei funktioniert. Mit den neueren Versionen der Software und den Treibern hat sich jedoch diesbezüglich vieles verbessert. Teilweise geben die Internet-Seiten der Hersteller unter dem Stichwort "Kompatibilität" darüber Auskunft, was womit zusammenpasst. Was braucht es für den Videoschnitt am PC?: - einen PC (oder einen vergleichbaren Mac) mit etwa folgender Mindestausstattung: - Pentium II,III,IV oder AMD-Prozessor ab etwa 400 MHz - 64 MB Memory (lieber aber mindestens 128MB): 256 MB SDRAM bekommt man ja zur Zeit bereits für Fr. 50.- bis 100.-, 512 MB SDRAM für Fr. 80.- bis 180.- !!! - Windows 98SE oder ein neueres Windows - Harddisk 10 GB ATA-66 oder SCSI · eine Firewire-Schnittstelle (auch IEEE1394 oder iLink genannt), die entweder im PC schon eingebaut ist oder als Firewire-Steckkarte für unter Fr. 150.- dazugekauft werden muss.(s. unten: Bündel-Versionen) · ein Fire-Wire-Verbindungskabel vom PC zur DV-Kamera für ca. Fr.30.- · eine Videoschnitt-Software Nicht nur die PCs, auch die Videoschnitt-Programme der verschiedenen Anbieter haben in den vergangenen Monaten eine rasante Entwicklung durchgemacht. Es ist deshalb enorm wichtig, dass man beim Händler nicht eine alte Version (ersichtlich an den Versions-Nummern) erwischt. Und auch die Preise sind dauernd in Bewegung - auch nur annähernd verbindliche Angaben sind kaum möglich und rasch wieder veraltet. Die meisten Programme - vor allem die billigen(!) - verfügen heute über eine automatische Szenenerkennung, über die Storyboard- und die Timeline-Darstellung, über komfortable Vertonungs- und Tonbearbeitungs-Möglichkeiten und mehrere Programme auch über die Fähigkeit, auf einem vorhandenen CD- oder DVD-Brenner direkt Video-CDs und DVDs in verschiedenen Normen zu brennen. Die Einzelheiten findet man in den Prospekten und heutzutage in erster Linie und am zuverlässigsten auf den Internetseiten der Hersteller/Lieferanten. Von den meisten dieser Programme können 30-Tage-Probeversionen, oft mit etwas eingeschränktem Funktionsumfang, heruntergeladen werden. Testberichte findet man in den verschiedenen Video- und PC-Zeitschriften, beipielsweise im PC Video und im Computer Video, sowie im Internet: www.chip.de, www.znet.de, www.videox.net, www.slashcam.de, usw. Videoschnitt-Software wird zum Teil allein angeboten, zum Teil aber auch im Bündel mit einer Firewire-Karte. Letzteres empfiehlt sich für diejenigen, deren PC noch über keine Firewire-Schnittstelle verfügt. Hier nun eine kleine Übersicht über die wichtigsten "fast-gratis"-Produkte. Videoschnitt-Software Die billigste voll funktionsfähige Software ist die AIST MovieXone 4, nur bis und mit WinXP. Sie kann gratis vom Internet heruntergeladen werden (aist-moviexone.soft-ware.net).
Empfehlenswert, bequemer und etwa ebenso billig ist es, eine PC-Zeitschrift zu kaufen (oder sich in der Bibliothek zu beschaffen), welche auf der eingeklebten CD-ROM dasselbe Programm AIST MovieXone 4 enthält, beispielsweise das Heft 12/2001 oder 10/2002 von PC Direct, oder Heft 4/2001 von PC Pr@xis. Neueste Version MovieXone 4.5 in folgenden Heften: PC Professionell 02/03,PC Magazin 02/03,Internet Professionell 01/03 Noch leistungsfähiger und kompletter ist die grössere Schwester AIST MovieDV plus. Sie ist im Electronic-Handel für weniger als Fr. 90.- käuflich und wird auf CD-ROM zusammen mit einem Handbuch ausgeliefert. Rechnet man die Kosten für den Druck von Handbüchern ab dem Internet ehrlich, ist die kleinere nicht mehr viel billiger als die grössere Schwester. Alle AIST-Programme können bei Bedarf stufenweise ausgebaut werden, da sie auf den gleichen Grundlagen aufgebaut sind, Man könnte also beispielsweise mit Hilfe der Gratis-Software AIST MovieXone 4.5 ab einer Heft-CD prüfen, ob die AIST-Schnitt-Software auf dem eigenen PC grundsätzlich läuft und im positiven Fall die leistungsfähigere AIST MovieDVplus kaufen. Als Freeware (mit erforderlicher Registrierung) liegt Chip 03/2004 "PowerDirector 2.1" von Cyberlink bei. Eine Schnittsoftware vom Typ Storyboard. Als besonders leicht zu lernen gelten die Programme PinnacleStudio 7 (www.pinnaclesys.de), etwa Fr. 140.-, und Ulead VideoStudio 5 (www.ulead.de), unter Fr. 200.-. Da sie nur über eine einzige Videospur verfügen, sind die Gestaltungsmöglichkeiten, besonders bezüglich Bild-Inserts erschwert bzw. eingeschränkt und beide können nicht ausgebaut werden. Dafür gestatten sie einfaches, rasches Arbeiten und man kommt ohne tage- und nächtelanges Lernen aus. Über die besten Möglichkeiten in Sachen Ton soll Magix Video deLuxe verfügen (www.magix.com). Man kann sich Begleitmusik für einzelne Szenen oder für den ganzen Film nach eigenen Angaben automatisch in der richtigen Länge komponieren lassen - und das für einen Anschaffungspreis von weniger als Fr. 90.-. Die grafische Gestaltung der Timelines (bis zu 8!) scheint mir aber ziemlich unübersichtlich zu sein. Ungeschlagen, auch nicht von den teureren Programmen, bezüglich der Qualität der Zeitlupen- und Zeitraffer- Funktionen sei MGI Videowave 5 (www.mgisoft.com und www.mgisoft.de). Die Version 5 für rund Fr. 150.- ist gerade erst herausgekommen, weshalb noch keine Testberichte darüber vorliegen. Vermutlich fehlt hier die Timeline-Darstellung immer noch, was das exakte Vertonen unnötig aufwändig macht. Den deutlich grössten Funktionsumfang im Billigbereich (moderner: bei den budget solutions) - der sogar mehr oder weniger vergleichbar ist mit jenem von Ulead MediaStudio 6.0 und von Adobe Premiere 6.0 - weist Main-Concept MainActor 3.6 auf. Gemäss den Testberichten ist MainActor aber auch ähnlich schwer erlernbar und offenbar läuft es immer noch nicht sehr stabil. Der Preis liegt unter Fr. 150.-. Jedenfalls lohnt es, sich im Web umzuschauen. Momentan bietet ULEAD sein MediaStudioPro 7 in deutsch zu Fr. 187.- an, wobei die englische und französische Version immer noch mit Fr.719.- angeschrieben ist! (25.1.05) Videoschnitt-Bündel (aus Firewirekarte und Videoschnittsoftware) Diese sind preislich vorteilhaft, weil das Bündel billiger ist als die Einzelteile zusammengerechnet. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass die beiden Teile aufeinander abgestimmt sind, womit Abstürzen vorgebeugt wird. Einige Bündel werden vom Hersteller der Schnittsoftware angeboten, andere vom Hersteller respektive Lieferanten der Firewirekarte. Nachdem fast jeder Lieferant einer Firewirekarte - es gibt viele Dutzend Lieferanten - irgend eine ältere oder neuere Videoschnitt-Software zwecks Verkaufsförderung mitliefert - ist die Marktsituation praktisch nicht überschaubar. Es dürfte sich empfehlen, sich an einen renommierten Hersteller zu halten oder sich auf die guten Erfahrungen von Kollegen abzustützen. AIST liefert MovieDV 4 selber als Bündel unter der Bezeichnung AIST MovieDV Suite für etwa Fr. 180.- aus. Pinnacle liefert seine Firewirekarte Pinnacle StudioDV nun auch zusammen mit Studio 7. Der Preis dürfte bei Fr. 200.- liegen. Verschiedenes deutet darauf hin, dass Pinnacle's Firewirekarte nur mit der eigenen Studio-Software, d.h. nicht mit fremder Software läuft, was einer Sackgasse gleichkäme. Das stört jene nicht, welche nichts anderes wollen, weil sie die Stabilität und andere Vorteile der Pinnacle-Lösung schätzen, z.B. das enorm platzsparende Capturen des Rohmaterials in Vorschauqualität, was keine einzige andere Lösung - auch keine sehr teure - ermöglicht. Ulead Video Studio 5 liegt mehreren Firewirekarten bei. Die Bekannteste dürfte Dazzle/Fast DV go! sein (www.dazzle.com). Preis vermutlich bei Fr. 250.-. Ulead MediaStudio 6.0SE liegt der Schnittkarte "DV-Wizard Pro Digital Video" von Hauppauge bei. Es handelt sich um eine abgespeckte Version, z.B.ohne Paint-Programm. Preis ca.Fr.260.- (www.stegpc.com) Main-Concept Mainactor 3.6 wird mit dem Bündel Electronic-Design DV easy für ca. Fr. 175.- vertrieben (www.electronic-design.com). Auch das neue Videowave 5 dürfte von MGI bald als Bündel für rund Fr. 220.- erscheinen, ich habe dafür aber keine konkreteren Angaben.
· Welche Lösung soll ich nun wählen?!! Leider ist keine generelle Antwort möglich. Es gibt keine "generell beste" Lösung. Jedes Produkt hat seine Vor- und Nachteile - es kommt also darauf an, wofür und wie man die Schnittlösung anwenden will. Einigermassen klar ist, dass man in erster Linie aufgrund der Eignung der Videoschnitt-Software entscheiden soll. Die konkretesten Hinweise zur Auswahl findet man wohl im Artikel von Christian Riedel: "Videoprogramme unter 200 Mark; Welches Programm für wen?". Er kann unter www.chip.de/specials/chip_special_176628.html gefunden werden. Angesichts der wirklich tiefen Preise könnte man aber auch einfach einmal eines der Produkte ausprobieren, oder, wer das nicht will, zuerst eine 30-Tage-Probeversionen und eventuell das Handbuch herunterladen und erst dann kaufen. · Wieviel Speicherplatz benötige ich auf der/den Festplatte/n? Je nach Lösung reicht 1 GByte für etwa 4 Minuten Rohmaterial oder fertigen Film. Wer also 60 Minuten Rohmaterial in einem Zug auf 20 Minuten fertigen Film reduzieren will, muss im allgemeinen mit mindestens 20 GByte freiem Speicherplatz rechnen. Daneben muss noch Speicherplatz für die Schnittsoftware und für die Hilfsfiles vorhanden sein. Allerdings: eine genügend schnelle IDE ATA-100-Platte mit 40 GByte Kapazität ist bereits für weniger als Fr. 200.- zu haben und sogar 100 GByte-Platten sind mit Preisen ab etwa Fr. 450.- nicht mehr unerschwinglich. Offenbar sollen sogar 160 GByte-Platten ab etwa Fr. 650.- erhältlich sein. · Und ich als Besitzer eines Apple Mac? Besitzer eines neueren Mac sind besonders glücklich dran: sie verfügen bereits über eine Firewire-Schnittstelle, und die Software iMovie2 ist schon im Lieferumfang vorhanden, besonders einfach zu benutzen und leicht zu lernen. Leider sind in der aktuellen Version Video-Inserts noch nicht, beziehungsweise nur über mühsame Umwege, möglich. · Was mache ich, wenn ich keine digitale, sondern eine analoge Videokamera (Hi-8, Video-8, S-VHS oder VHS) habe? Oder noch alte analoge Videobänder?
Die aufwändigere besteht darin, das analoge Band bei einem Kollegen, z.B. aus dem Filmclub, der eine digitale Videokamera oder ein digitales Videodeck mit Analog-Eingang und DV-Ausgang besitzt (z.B. Sony 20, 30, 100, 110, 900, 2000, Panasonic MX300) auf ein digitales Band zu transferieren und dann das digitale Band über die Firewire-Schnittstelle auf den Computer zu überspielen. · Groteske Preissituation bei den teureren Videoschnittlösungen Neben diesen Billiglösungen gibt es natürlich teurere, zum Teil wesentlich leistungsfähigere Lösungen. Diese basieren meistens auf einem der drei folgenden Videoschnitt-Programme: - Ulead MediaStudio 6.0/6.5 - Adobe Premiere 6.0 - AIST Movie Pack Grotesk ist nun, dass bei verschiedenen Bündeln (Videoschnittsoftware in Vollversion plus eine Firewirekarte oder sogar eine leistungsfähigere Videokarte) das Bündel billiger ist als die Software allein - teilweise sogar massiv billiger. Nur: Man muss gut aufpassen, dass man mit dem Bündel die Vollversion, nicht nur eine abgespeckte, erhält. Also: Zuerst exakt abklären, dann erst kaufen! Rudolf (Ruedi) Züst S t a r t s e i t e Dein Videofilmclub in der Region Luzern       www.fvalu.ch |
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